Über Laute Lesen lernen
Gängige Lehrmittel arbeiten primär buchstabenorientiert. Mit dem lautbasierten Lehrmittel «Leseschlau» trainieren Kinder in der 1. und 2. Klasse zuerst das Hören, Unterscheiden und Verschleifen von Lauten zu Wörtern, bevor Buchstaben systematisch eingeführt werden. So ist der Erfolg nicht nur schneller, sondern auch langfristiger.
Die Materialien sind klar aufgebaut, differenziert und sofort einsetzbar. Sie fördern systematisch, wirken präventiv bei Lernschwierigkeiten und stärken die Sprachfreude.

Was lernen Kinder hier?
Die Kinder ahmen die Sprechbewegungsbilder
nach und lernen auf
die einzelnen Sprechlaute zu achten, sie aus den gesprochenen Wörtern
herauszuhören, sie zu unterscheiden und die Lautfolge in Wörtern zusammenhängend
zu sprechen.
Präventiv und unterstützend
Durch die Auseinandersetzung mit den Lauten wird eine sichere Grundlage
für die Arbeit mit den Buchstaben gelegt. Dies hilft besonders Kindern mit Lernschwäche, verzögerter Entwicklung und Fremdsprachigkeit.
Vom Kindergarten bis in die Primarschule
Die drei Werkstätten von «Hörschlau» üben Kindergartenkinder die grundlegenden Fähigkeiten für das spätere Lese- und Schreibenlernen mit «Leseschlau». Im 2. Zyklus führen die fünf Bände «regelrecht» das Prinzip mit Rechtschreibregeln fort.
Materialien zum Download
Praktische Materialien, als Zusatz, in Farbe oder als Audiofiles für «Leseschlau» finden sie zum kostenlosen Herunterladen im Downloadbereich.
Warum Sprechbewegungsbilder so wichtig sind
Sprechbewegungsbilder sind Tafeln, auf welchen in leicht stilisierter Weise die Mundstellungen zu den zentralen deutschen Sprechlauten abgebildet
sind. Die feinen Artikulationsnuancen z.B. zwischen harten und weichen
Lippen-, Zahn- und Gaumenlauten, und die Atemführung sind in den stilisierten
Darstellungen zu erkennen. Die Kinder ahmen diese Sprechbewegungen
nach und lernen so die verschiedenen Laute kennen. Die Tafeln vermitteln
den Kindern – so als würden sie beim Sprechen in den Spiegel schauen – ein
Bewusstsein von der eigenen Sprechbewegung.
Phonologische Bewusstheit aufbauen
Die phonologische Bewusstheit gilt als wichtige
Vorläuferfertigkeit für einen möglichst störungsfreien
Schriftspracherwerb. Hier setzt «Leseschlau» gezielt an.

So geht’s: Arbeit mit dem Lehrmittel
1
Arbeit mit den Lauttafeln
In der ersten Phase beschäftigen sich die Kinder ausschliesslich mit den Lauttafeln. Sie reihen verschiedene Laute aneinander und lesen von den Mundstellungen ganze Wörter ab, In dieser Phase wird nur mit lautgetreuen Wörtern gearbeitet. Um individuell auf den Entwicklungsstand der Kinder eingehen zu können, gibt es umfangreiche Arbeitsmaterialien, die nach drei Schwierigkeitsgraden abgestuft sind. Für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache werden alle Wörter auch durch Bilder dargestellt.
2
Übergang zu den Buchstaben
Nun wird am oberen Rand jeder Lauttafel der passende Grossbuchstabe befestigt. Das Auge verbindet nun automatisch den gesprochenen Laut mit dem dazugehörigen Schriftzeichen.
Die Kinder beginnen Wörter und einfache Sätze mit Grossbuchstaben zu lesen. Das Schreiben der Grossbuchstaben wird geübt, denn diese Formen unterscheiden sich explizit voneinander. Es können also keine Verwechslungen entstehen (wie z. B. b / d ). Die Kleinbuchstaben werden erst in der Phase 3 geschrieben.
3
Weiterführender Unterricht
Die Kinder lesen nun mehrseitige spannende Geschichten mit Gross- und Kleinbuchstaben. Dazu werden passende Werkstätten und Arbeitspläne mit binnendifferenzierenden Materialien angeboten. Die Sprechbewegungsbilder werden nicht mehr gebraucht.
Alle Lehrmittel auf einen Blick
Die lautbasierte Methode unterstützt über alle Lehrmittel-Reihen hinweg effizient beim Schriftspracherwerb. Entdecken Sie die Lehrmittelreihen und lassen Sie sich von spielerischer Sprachförderung begeistern!
Lehrplan 21 und Differenzierung: Gezielt Kompetenzen aufbauen
Der Lehrgang «Leseschlau» setzt auf Binnendifferenzierung, indem er ein breites Angebot an Arbeitsmaterialien in verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbietet. Zudem werden bei den Materialien die unterschiedlichen Wahrnehmungszugänge der Kinder berücksichtigt (vergl. Lehrplan 21: Individuelle Voraussetzungen).
Die Kinder beschäftigen sich als Erstes mit dem Hören der verschiedenen Sprechlaute, mit dem Verschleifen der Laute zu Wörtern und dem Heraushören der einzelnen Laute bei Wörtern. Diese intensive Lautschulung als Basis des Leselehrgangs dient dem Kompetenzaufbau der im Lehrplan (Fachbereich
Deutsch, 1. Zyklus) beschriebenen Grundfertigkeiten beim Hören (vergl. phonologische Bewusstheit). Die Lautschulung legt den Grundstein für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb.
Durch die intensive Lautschulung mit den Sprechbewegungsbildern können die Kinder am Ende des ersten Schuljahres mühelos Wörter, Sätze und Texte lautgetreu verschriften. (vergl. Lehrplan 21: Schreiben Grundfertigkeiten). Zudem werden im Lehrmittel viele Schreibanlässe angeboten, welche den im Lehrplan 21 beschriebenen Kompetenzaufbau zu den Schreibprodukten und zum Schreibprozess
unterstützen. Für das Üben der Buchstaben bietet «Leseschlau» auch ein Schreibheft in der Basisschrift an.
Der Leselehrgang vermittelt die Grundfertigkeiten des Lesens. Die Kinder lernen Wörter, Sätze und einfache Texte lesen und – was unbedingt
dazugehört – auch verstehen. Durch die Schlüsselwörter, welche zu den Sach- wie auch zu den literarischen Texten angeboten werden, können Kinder mit Deutsch als Zweitsprache die Texte verstehen und gleichzeitig ihren Wortschatz aufbauen und erweitern. Hier wird intensiv am Kompetenzaufbau «Verstehen von Sachtexten und literarischen Texten» gearbeitet, wie er im Lehrplan 21 beschrieben wird.
Mit den «Fragen zur Geschichte» werden die Kinder bei «Leseschlau» angeleitet, über das Gelesenen nachzudenken (vergl. Lehrplan 21: Reflexion über das Leseverhalten).
Die Kinder begegnen bereits in der ersten Klasse erste Rechtschreibregeln (vergl. Lehrplan 21: Rechtschreibregeln).
Der handlungs- und produktionsorientierte Unterricht in «Leseschlau» fördert die Auseinandersetzung mit literarischen Texten. Anhand eines Märchens lernen die Kinder z.B. die wesentlichen Merkmale der Textsorte kennen (vergl. Lehrplan 21: Literarische Texte: Beschaffenheit und Wirkung)
Leseschlau kurz vorgestellt






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